Controlling mit Software-as-a-Service – Adaptive Insights

Transparenz im ersten Webinar unserer Reihe „Der Chief Future Officer 2015“ ernst genommen: die Besucherzahlen enttäuschen, außer man nimmt das eigene Anmeldeverhalten zur Basis. Inhaltlich hatte Simone Bender, Area Vice President von Adaptive Insights einiges zu sagen. Den Titel „Eine Lösung rechnet sich, Controlling mit SaaS“ hat Sie mit folgendem Satz auf den Punkt gebracht:

#CPM Skills mit #SaaS: statt Ausbildung zum KFZ-Mechaniker reicht der Führerschein. Klick um zu Tweeten

Als Eckpunkte im Vergleich von SaaS und herkömmlichen Software-Installationen für das Controlling hat sie folgendes aufgeführt.

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  1. Software-as-a-Service bietet den besseren TCO
  2. SaaS ist neben den Betriebskosten schnell implementiert und senkt so weiter Kosten und Risiken
  3. Die Top Visionäre im Gartner CPM Magic Quadrant sind ausnahmslos SaaS Anbieter
  4. Service-Qualität und Kundenzufriedenheit sind also das SaaS A und O
  5. Wichtiger als eine gute Lösung ist die Qualifikation der Mitarbeiter der Key Success Factor

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Simones Keynote wurde eingerahmt mit einer Übersicht derzeitiger Herausforderungen des CFO und der Finanzabteilung und einer Live Demonstration von Adaptive Insights.

Tenor der meisten Studien aus den bekannten Beratungshäusern: der CFO wird strategischer, integrierter und die Abteilung muss sich ändern, um flexibel auf die geänderten Rahmenbedingungen zu reagieren. Tradierte Systeme und Einstellungen stehen dem entgegen. Mit SaaS hat die Abteilung die Möglichkeit sämtliche Planungs-, Analyse- und Berichts-Prozesse ohne den Aufbau technischer Kompetenz wieder in die eigene Hand zu nehmen und dabei noch die IT Abteilung zu entlasten. Das Risiko der Implementierung ist besonders bei den Kosten stark reduziert, da weder Software noch Infrastruktur angeschafft werden müssen. Der Beratungsaufwand bleibt dabei gering, da „der PKW nicht mehr zusammen gebaut wird, sondern ein Führerschein für Nutzung ausreicht.“ In einem Satz:

Controlling ist Commodity, jetzt zählt Ease of Use und Nutzer-Kompetenz Klick um zu Tweeten

Wie in der Automobilindustrie, zählt heute weniger das Wissen um den technischen Aufbau des PKW, sondern die Angemessenheit in Bezug auf die Aufgabe – der Umzug aus dem Studentenwohnheim in die erste WG funktioniert gut mit einem VW Polo – und die Kompetenz der Nutzer in Bezug auf die Funktionalität. Software-as-a-Service CPM und Controlling kann ein Werkzeug sein, um den strategischen Wandel des CFO zu unterstützen.

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Die Live Demonstration hat aufgezeigt, welche Chance in der Ablösung von Excel durch eine einfache, transparente und konsistente Lösung liegt. Die eine Frage nach der Übernahme bestehender Excel-Modelle konnte mehr als zufrieden stellend beantwortet werden.

Eine Übersicht der Webinar der Reihe „Der Chief Future Officer 2015“ finden sie hier. Am 11. November sprechen wir mit Larysa Melnychuk über die Etablierung von Rollierenden Forecasts und im Dezember spricht die Selecta Management AG über Ihre Erfahrungen mit Financial Planning & Analysis (FP&A) und SaaS in der Controlling Abteilung.

Wenn Sie dieses oder weitere Webinare in Gänze sehen wollen, oder eine direkte Live Präsentation wünschen, klicken Sie bitte hier.

Adaptive Insights ist #1 bei den Critical Capabilities von Gartner

Als Critical Capabilities fasst Gartner die Funktionalität zusammen, die Unternehmen je nach eigener Situation weiter bringt. Die situative Analyse erweitert den Magic Quadrant mit einer detaillierten Sicht auf die Ergebnisse.

Dieses Jahr setzt Gartner den SaaS CPM Marktführer als Visionär an die Schwelle zum Leader. In der Kategorie für Unternehmen bis 250 Millionen US Dollar erhält Adaptive den höchsten Punktwert bei den Critical Capabilities. In den Kategorien „individuelle Geschäftseinheit“ und „Unternehmen bis 1 Mrd US Dollar“ landet der CPM Marktführer auch auf dem Treppchen.

Hier geht’s zur Pressemitteilung auf Englisch.

 

@AdaptiveInsight ist die #1 in Ease-of-Implementation und -Nutzung im @Gartner_inc 2015 Critical… Klick um zu Tweeten

Echte Geschäftstreiber für eine unternehmerische Planung.

Geschäftstreiber (Definition Gabler)  sind in aller Controller Munde und finden den Weg aus dem Ist in die Planung. Endlich und Achtung!

Ein Treiber als Variable mit einer hohen Korrelation zum Geschäftsverlauf ist weder zwingend kausal, noch erleichtert er direkt die Planung. Ein externer Treiber ist per definitionem höchstens mittelbar beeinflussbar, außer man plant für Aldi, Google oder China. Selbiges gilt für die kritischen internen Treiber, jene deren Höhe vertraglich langfristig gesichert werden soll. Ein Hotel und seine Auslastung lebt von der Lage und gebaut ist gebaut. Rohstoffpreise sind beweglicher und bedarfsgerecht über den Produktzyklus abzusichern. Es gibt sie, echte Treiber des Geschäfts und ja, als real existierende Größe. Das ermöglicht jeder Unternehmung die Budgetplanung oder den Forecast auf die unternehmerischen Aspekte zu konzentrieren.

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Soll die Realität bessere unternehmerische Entscheidungen im Budget treiben, wird 1. das Unumstößliche fortgeschrieben, konsequent angewendet bedeutet das 2. Maßnahmen ganzheitlich zu planen. Organisiert wird diese dauerhafte und kommunikative Unternehmung dann 3. als Stelle verankert beim CFO, dem Super-Minister in jedem Kabinett. Drei Punkte für eine differenzierte, ganzheitliche und institutionalisierte Entscheidungsgrundlage für die Zukunft:

  1. Der Plan wird unterteilt. Erstens wirken erkannte wie unbekannten Geschäftstreiber in den Ist-Zahlen. Die getroffenen Entscheidungen und eingegangenen Verpflichtungen sind realitäsnah im Budget abzubilden. Die auch als Werttreiber bezeichneten Sachverhalten wirken mit der Zeit weniger: Mitarbeiter verlassen das Unternehmen, Anlagen laufen aus der Abschreibung und der Plan übernimmt. Deswegen planen Unternehmen auf Sicht detailliert und auf die Jahre drei bis fünf doch maximal mit Umsatz, Marge und Capex.

Warum also lediglich den Auftragsbestand und die latenten Steuern aus dem Ist in die Zukunft extrapolieren. Der Sprung zum Operating Income ist kurz, ein großer Teil der Bücher kann automatisiert fortgeschrieben werden. Fortführungsprinzip life. Dabei ändern sich die Bestandsgrößen, bspw. durch Kündigungs- und Rentenrate, antizipierter Gehaltsrunde und vorweg genommener gesetzlicher Änderungen. Geschäftstreiber life. Der vorzeitige Verkauf einer Maschine, getrieben bspw. durch kürzer werdende Innovationszyklen, hat Auswirkungen auf Kapitalflußrechnung, Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz.

Damit ist der einfache Teil der Budget-Überleitung erledigt. Die Diskussion dreht an den kleinen Stellschrauben vergangener Entscheidungen. Werden diese Entscheidungen grundsätzlich in Frage gestellt, ist eine Maßnahme aufzusetzen.  Widmen wir uns dem unbekannten Terrain der Planung, den kommenden Maßnahmen. Hier kann freier entschieden werden und vor allem, sollen diese Entscheidungen die kommende Realität treiben.

  1. Das Budget organisiert die Zukunft. Es soll dies durch Maßnahmen oder ein ganzes Project Office ganzheitlich und strategisch leisten. Zeit ist ein Faktor, sie läuft. Der neue Mitarbeiter oder die neue Maschine will organisiert und eingearbeitet sein. Die Revision oben angesprochener getätigter Entscheidungen kommt hinzu. Ziel ist, dass sich aus dem Ist ergebende Budget signifikant zu verändern. Die KPI sind abgesackt oder heben ab, die Geschäftstreiber verheißen weiter schlechte oder gute Nachrichten, also wird gehandelt: make or buy, des-/invest, kreativer Destrukteur. Wie komplex doch die Realität ist, zeigt die Erfolgsquote. Selbst mit aufwändiger Due Diligence (= Planung) scheitern lt. Wikipedia bis zu 67% aller M&A Projekte.

Der Handlungs-Drang ist bei Aktiengesellschaften offensichtlich ein starker Geschäftstreiber. Große Maßnahmen wirken an vielen Stellen in den Büchern, oft unterschätzt wird die Wirkung der kleinen Geschäftsvorfälle. Für Unternehmer-Einsteiger habe ich bei FastBill über die buchhalterischen Handlungsebenen geschrieben. Diese Wirkungsketten können analog dem Ist abgebildet werden. Durch die kausalen Zusammenhänge, entfallen viele Abgleiche. Wieder wird in Folge vermehrt über das Geschäftsverständnis diskutiert als über die Höhe einer Zeile in der GuV. Unterteilen Ist, Maßnahme und weiteres die Bilanz und GuV, zeigt sich unternehmerisches Verständnis wie selbstverständlich.

Ein gutes CPM-System unterstützt den so oft beschworenen Unternehmergeist. Klick um zu Tweeten
  1. Was bleibt ist, dass herausfordernde Ziele und eine unternehmerisch der Realität – dem Boden – verhaftete Planung sich treffen. Eine Abteilung hilft in diesem Spannungsfeld. Der Plan ist ein politisches Instrument, ein gemeinsames Manifest und ein dauerhaft zu institutionalisierendes Instrument guter Unternehmensführung. Er sollte getrieben, vorgelebt und betreut werden vom CFO, bspw. von einem Manager FP&A. Der Financial Planning & Analysis Manager kümmert sich um die Bücher der Zukunft, deren Herkunft und die Verbreitung der grundlegenden betriebswirtschaftlichen Konzepte. Auf dem Boden bleiben bedeutet, Absichten und Aussichten nicht zu vermengen. Wer fragt sich nach der Stichhaltigkeit einer Umsatzplanung, wenn der Vertrieb mit einer konservativen Planung sein Einkommen maximiert. Gefährlicher ist wohl nur eine Manager-Rotation alle zwei Jahre bei hohem Bonusanteil auf die Marge. Eine gute Führung kümmert sich um den nachhaltigen Fortbestand des gesamten Unternehmens.

Die unternehmerische Planung ist zuallererst ein Führungsinstrument und ergibt sich aus den Entscheidungen der Vergangenheit. CPM Systeme sollten dies berücksichtigen. Werden vertraglich definierte Sachverhalte automatisiert fortgeschrieben und Maßnahmen in Gänze geplant, wird die Zukunft – strategisch wie operativ – unternehmerisch angegangen.

Dieses Controlling mit System ist möglich. Sprechen Sie uns an und wir präsentieren Ihnen zumindest eine bodenständige Lösung mit der sie einfach besser planen, analysieren und berichten. Oder Sie schauen bei unserer Webinar-Reihe „Der Chief Future Officer 2015“ vorbei. Alles hierzu finden Sie unter www.dercfo.de.