Der Erfolg seiner SaaS BI und CPM Suite eilte ihm voraus.

Anders als die zeitgleich in Berlin weilende Queen, war es der erste Besuch von Robert S. Hull im deutschsprachigen Raum. Der Gründer von Adaptive Insights erklärte warum über 2.700 Kunden in 82 Ländern mit seiner Lösung besser planen, analysieren und berichten. Das Subskriptionsmodell hat von Anfang an zu größtmöglichem Kundennutzen verpflichtet. Daneben hat die Selecta Management AG aus Cham ihre Erfolgsgeschichte anschaulich und offen geschildert. Herr Dr. Moos von Osborne Clarke hat die Anwesenden über die rechtlichen Anforderungen von SaaS Diensten informiert. Die IMPLEXA GmbH hat Adaptive Insights live demonstriert. Eine Zusammenfassung.

Bei Robert Hull war die Frustration in 2003 derart groß, dass er seine Position als CFO aufgab, um von Palo Alto aus, seine Idee einer jederzeit kündbaren, am Bedarf des CFO orientierten Software zu verwirklichen. Besonders die Krise um 2010 hat viele seiner heutigen Kunden veranlasst, mit Adaptive neue Wege der Planung und Analyse zu gehen. Einmal wurde der Open Source Ansatz versucht, aber die Vorteile einer zentral administrierten und damit verantworteten Software waren zu groß. So wurde 2013 in Amsterdam das europäische Rechenzentrum mit Spiegelung in London installiert. Anschaulich schilderte Rob wie Software-as-a-Service den Kunden in den Mittelpunkt stellt und daher die wachsende strategische Rolle der Finanzabteilung optimal unterstützt. Konstant sehr gute Bewertungen in der Benutzerfreundlichkeit geben ihm über die Marktführerschaft hinaus Recht, s. Pressemitteilung vom 20. Mai 2015. Der Gartner CPM Magic Quadrant 2015 stellt Adaptive Insights als Visionär mit der höchsten Ability to Execute dar. Sicher auch ein Grund für den Erfolg.

selecta

 

Das dem so ist, hat die Selecta Management AG unterstrichen. Mit neun Tagen an Training und Beratung haben sie ihre Planung verbessert und machen seitdem einfach weiter. Selecta plant nun neu auf dem Geschäftstreiber Maschine und die Lösung fügt sich nahtlos ein. Aus dem Konsolidierungs-System und weiteren werden die notwendigen Ist-Zahlen geladen. Die 25 Länder planen in ihrer Landeswährung in spezifischen Eingabemasken, analysieren und kommentieren auf identische Weise direkt im Browser und geben am Ende ihren Plan frei. Der Gang weg von Excel war offensichtlich, nachdem der Besitzer Antworten auf immer detailliertere Fragen eingefordert hat. Nun treibt jede der 144.000 Snack- und Kaffee-Maschinen der Firma Investitionen, Umsatz, Kosten und Cash bis hin zur finalen Ausbuchung in Bilanz und Ergebnis. Die integrierte Unternehmensplanung als Nebenprodukt einer treiberbasierten Diskussion über die Zukunft des Unternehmens. Die Lösung umfasst folglich die Gewinn und Verlustrechnung und die für den Cash Flow notwendigen Bilanzkonten bis zum Working Capital. Dazu gehört die Intercompany Abstimmung. Der Kunde ist unserem Vorschlag einer organisatorischen Umstellung auf eine vertriebsorientierte Intercompany Planung gefolgt. Nun wird abgestimmt wo nötig und die Konsolidierung liefert ein dem Konsolidierungssystem identisches Ergebnis.

 

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Dr. Moos ist Fachanwalt für IT-Recht und Partner bei Osborne Clarke . Er hat den Anwesenden die datenschutzrechtliche Situation in Deutschland und Europa sehr anschaulich geschildert und um die vertragliche Perspektive und Sicherheitsaspekte erweitert. Besonders die Sicherheit privater Daten wurde ausgiebig diskutiert. Kurz vor dem Mittagessen und passend zur Live Demonstration der Lösung fiel dann das Netzwerk aus. So musste das Smartphone als Zugang dienen.

Das war der einzige Ausfall des Tages und ohne weitere Probleme haben wir die Adaptive Suite Module Planning, Discovery, Consolidation und Office Connect vorgestellt. Am meisten gefreut hat uns die fortlaufende Bestätigung der Inhalte durch unseren Kunden. Ein erklärtes Ziel des Projektes war die von Rob Hull vorher ausgegebene Maxime „to give the system back into the hands of Finance“. Dazu hat Christan Bahler von der Selecta angemerkt: „Wir sollten umfangreiche strukturelle Änderungen in den laufenden Plan einarbeiten. Das konnten wir in drei Stunden umsetzen. Vorher wäre das zur nächsten Planung möglich gewesen.“ Der Vormittag klang mit einer Diskussion bei einem gemeinsamen Lunch mit Blick über Zürich und Hamburg aus und viele Visitenkarten wurden unter den Gästen aus der Schweiz, Hamburg, UK, Lichtenstein, Australien und dem Silicon Valley getauscht. Zwei gelungene Vormittage, auch für Rob Hull.

Wenn Sie an den Folien oder einer eigenen Live Präsentation interessiert sind, sprechen Sie uns an.

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Wir danken allen Beteiligten für Ihre Zeit und offenen Beiträge. Besonderer Dank geht an Hamburg@Work für die großzügige logistische Unterstützung.

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